studiGADGET Themen der Woche KW 19
16. Mai 2010 | Von Burkhard | Rubrik: newsGADGET | Kommentieren
Alles, was wichtig war: studiGADGET bietet den ultimativen Rückblick aus Studi-Sicht – jede Woche neu.
Heute unter anderem: Rückblick auf den Bildungsstreik 2009, die Nationale Bologna-Konferenz als Schavan-Show, Ursachen für Studienabbrüche, Umfrage zur Internetnutzung von Studierenden, Bloggen für die Karriere, Sozialerhebung des Studentenwerks, Studium der Philosophie – oder doch lieber Schiffbauer?, Grundlagen des Projektmanagements.
Ist der Bildungsstreik schon Geschichte? Wenn bereits Bücher darüber geschrieben werden, liegt die Vermutung nahe. Studis Online stellt zwei Neuerscheinungen vor, die aus studentischen Projekten in Wien und München hervorgegangen sind. Die Verfasser analysieren Hintergründe, lassen Beteiligte ausgiebig zu Wort kommen und beziehen selbst Stellung in der wohl noch lange nicht beendeten und nach wie vor notwendigen Diskussion um Funktion und Rolle der Universitäten:
http://www.studis-online.de/HoPo/Hintergrund/uni_brennt.php
Ob die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) den Bildungsstreik ähnlich bewertet, ist uns nicht bekannt – es lassen sich aber Diskrepanzen vermuten. Davon ist allerdings in dem aktuellen HIS:Magazin nichts zu lesen; dafür wird ausführlich über die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung berichtet, die die HIS alle drei Jahre im Auftrag des Deutschen Studentenwerkes durchführt. Ein weiterer Artikel setzt sich mit den Ursachen für Studienabbrüche auseinander. Diese und andere Themen unter:
http://www.his.de/pdf/pub_mag/mag-201002.pdf
„Studenten im WWW – wie nutzt ihr das Internet?“ ist eine Umfrage der Kollegen vom Uni Blog betitelt. Und da uns dies natürlich ebenfalls brennend interessiert, auch von hier die Bitte, euch an der Umfrage zu beteiligen. Umfrage hier entlang:
http://www.uni-blog.info/studenten-im-www-wie-nutzt-ihr-das-internet/
Die Geisteswissenschaften haben ZEIT ONLINE schon letzte Woche beschäftigt; in der Rubrik UNI LEBEN wird das Thema diese Woche fortgesetzt: Der Philosoph Axel Honneth gibt Auskunft, was heute an einem Studium der Philosophie noch interessant ist und warum er das „Philosophische Quartett“ von Peter Sloterdijk für erbärmlich hält:
http://www.zeit.de/campus/2010/03/studieren-sprechstunde?page=1
Etwas bodenständigere oder vielmehr seegängigere Studiengänge stellt DRadio Wissen in der Kategorie “Meine Zukunft” vor: Schiffbau und Meerestechnik gehören zu den Ingenieurwissenschaften. In mehreren Beiträgen werden Fakten zu Studium und Beruf präsentiert. Wem zu diesem Berufsfeld nur die Werftenkrise einfällt und wer daraufhin dankend ablehnt, sollte sich eines Besseren belehren lassen:
http://wissen.dradio.de/index.39.de.html?dram:article_id=2674
Studierende der Betriebswirtschaft sollten mal einen Blick auf bwl24.net werfen – jedenfalls dann, wenn sie sich mit Projektmanagement beschäftigen. Im dortigen BWL-Blog präsentiert Sabine Hutter diese Woche den zehnten und letzten Teil der „Grundlagen des Projektmanagements“; auch die älteren Artikel sind noch verfügbar unter:
http://www.bwl24.net/blog
Ob Blogger, die doch so selbstbewussten wie eigensinnigen Hüter der Meinungsvielfalt im Internet, tatsächlich die Wunschkandidaten von Spitzenunternehmen sind? Tanja Schodrok vertritt diese Meinung in einem Beitrag für Campus & Karriere im Deutschlandfunk. Sie bezieht sich dabei auf Karriereplattformen wie Talential und Absolventa, die sich aufs Recruiting in Social Communitys und Blogs spezialisiert haben. Nachzuhören unter:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/1183238/
Der emeritierte Stanford-Professor Hans N. Weiler hält den Bologna-Prozess für eine gute Sache, die aber noch etwas besser gemacht werden könnte. Insbesondere die zunehmende Heterogenität der Studierenden birgt Anpassungsbedarf. In einem Gastbeitrag für FAZ.NET stellt er seine Ideen vor:
http://www.faz.net
Der Gastbeitrag erscheint passend zur „Nationalen Bologna-Konferenz“, die am nächsten Montag in Berlin beginnt. Über die Teilnehmer, die Themen und darüber, dass einige das Ganze für eine „Schavan-Show“ halten und zu einem Gegengipfel in Berlin aufrufen, berichtet Studis Online:
http://www.studis-online.de/HoPo/art-1035-bolognakonferenz.php
Was war noch mal ein AStA? Wenn nur knapp 25 % der Studierenden zu den Wahlurnen gehen, wie das in Hamburg der Fall ist (andernorts wird der Anteil nicht viel höher sein), dürfte das Wissen über die Studierendenvertretung vergleichsweise gering sein. Séverin Pabsch, ehemaliger AStA-Vorsitzender der Uni Hamburg, vermittelt in der Rubrik UNI-LEBEN von ZEIT ONLINE deshalb einige grundlegende Informationen und gibt Auskunft, was man alles Schönes mit dem Budget eines AStAs machen kann:
http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2010-05/geld-asta-uni-hamburg?page=1
Schönes Wochenende!
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