studiGADGET Themen der Woche KW 20
21. Mai 2010 | Von Burkhard | Rubrik: newsGADGET | Kommentieren
Alles, was wichtig war: studiGADGET bietet den ultimativen Rückblick aus Studi-Sicht – jede Woche neu.
Heute unter anderem: Bologna-Konferenz in Berlin, Laptops in flüssigem Stickstoff, Mensa-Ranking, Wissenstest der Henri-Nannen-Schule für Jounalisten, Tipps für Absolventen, Zeitmanagement für Studierende, ein neuer Studententyp dank Bachelor und Master.
Die nationale Bologna-Konferenz in Berlin am Montag verlief enttäuschend. Greifbare Ergebnisse konnten nicht erzielt werden, konfliktträchtige Themen wurden gar nicht erst angesprochen. Was sollte von einem auf vier Stunden angelegten Meinungsaustausch auch anderes erwartet werden. Eine übersichtliche Zusammenfassung kann bei Studis Online nachgelesen werden:
http://www.studis-online.de/HoPo/art-1049-bericht_bolognakonferenz.php
Die Konferenz war für viele Anlass, sich noch einmal mit dem Bildungsstreik, seinen Zielen und dem bisher Unerreichten auseinanderzusetzen – Zeit also, (Zwischen-)Bilanz zu ziehen. Im Magazin TELEPOLIS von heise.de beschäftigt sich ein Beitrag mit der Instrumentalisierung der Proteste durch diejenigen, gegen die sich die Proteste eigentlich gerichtet haben:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32574/1.html
Wem das Web 2.0 im Allgemeinen und Facebook im Besonderen so langsam auf die Nerven geht, der findet in SPIEGEL-Redakteurin Julia Koch eine Leidensgenossin. Der UniSPIEGEL berichtet über die Schwierigkeit, sich von Facebook abzumelden, und warum man „Pinnwand“ nicht mit „Nachricht“ verwechseln sollte:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,690021,00.html
Die Verwendung von Laptops und anderen studiGADGETs während der Vorlesung erfreut sich anhaltender Beliebtheit – allerdings nicht unbedingt bei den Lehrenden. In den USA wächst der Ärger bei den Profs über die studentische Nebenbeschäftigung. Und es wird auch zu drastischen Maßnahmen gegriffen: Wie sich ein Laptop und flüssiger Stickstoff miteinander vertragen, steht in der Süddeutschen:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/260/511367/text/
Es scheint, dass die Umstellung auf Bachelor und Master inzwischen einen völlig neuen Typus von Student hervorgebracht hat. Jedenfalls ist das Bild des studentischen Bohemiens, der quasi systembedingt immer eine Viertelstunde zu spät kommt, gehörig in Schieflage geraten. Das Interview von FAZ.NET mit dem Master-Studenten Jörn Meyn liest sich wie ein Abgesang auf die studentische Freiheit:
http://www.faz.net/
Mit dem Thema “Freiheit und Hochschule” beschäftigt sich auch der Blog von academics.de. Hier geht es allerdings um ein etwas anderes Freiheitsverständnis: um die freie oder vielmehr beliebige Gestaltung der Lehre durch die Profs. Boris Schmidt stellt eine Studie über den Führungstyp „Unbeteiligtes Nebeneinander“ vor:
http://www.academics.de/
Die Henri-Nannen-Schule in Hamburg ist eine der angesehensten Journalistenschulen Deutschlands – sozusagen die Eliteschmiede der Branche. Die Hürden, die Aspiranten überwinden müssen, sind wahrlich nicht von schlechten Eltern. Einen Eindruck davon vermittelt der UniSPIEGEL. Hier können die Fragen des Wissenstests 2010 nachgelesen werden:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,691982,00.html
Man könnte auf den Gedanken kommen, Investmentbanker hätten momentan ein Imageproblem. Nachwuchsprobleme haben die Banken allerdings nicht. Im Gegenteil: Selten war die Nachfrage nach Trainee-Stellen für das Investmentbanking und das Interesse für den Studiengang so groß wie heute, berichtet FAZ.NET:
http://www.faz.net/
NWZ Online, der Webauftritt der Nordwest Zeitung, gibt Absolventen wertvolle Tipps, wie sie sich am besten für die Abschlussarbeit vorbereiten und welche Schritte bei dem Verfassen von Diplomarbeit & Co. zu beachten sind:
http://www.nwzonline.de/
In diesem Zusammenhang weisen wir auf einen weiteren Ratgeber hin, den UNI BLOG bereits vor einigen Wochen präsentiert hat: Zeitmanagement für Studierende. Wem das Studium über den Kopf wächst und wer gerade noch am Burnout vorbeigeschlittert ist, der halte sich an folgende Empfehlungen:
http://www.uni-blog.info/akuter-zeitmangel-im-vollzeitstudium/
Uni-Rankings sind ja ein umstrittenes Thema – wir erinnern an die Kontroverse um das CHE-Ranking. Zu kurz kommt dabei unserer Meinung nach stets das Wichtigste in einer Uni: das Essen. Auf qype.com gibt es das längst überfällige Mensa-Ranking. Wem die Ergebnisse nicht schmecken, der hat hier die Möglichkeit, seine Lieblingsmensa zu promoten:
http://www.qype.com/de/categories/468-uni-mensen-in-deutschland
Zu einer methodisch etwas fundierteren Wahl der Mensa des Jahres 2010 ruft UNICUM.de auf. Dazu gibt es eine Online-Umfrage, an der ihr noch bis zum 31. Mai teilnehmen könnt. Dabei gibt’s sogar eine Kleinigkeit zu gewinnen. Alles Weitere hier:
http://www.unicum.de
Schöne Pfingsten!
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